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Daniel Bögli hat kein Gefühl in seinen Beinen. Als er 17 Jahre alt war, fiel er aus 5 Metern Höhe von einem Baum, in dem sich sein Modellflugzeug verfangen hatte. Dabei brach er sich die Wirbelsäule am 12. Brustwirbel. Seine beiden Beine sind seitdem gelähmt, und er sitzt im Rollstuhl. In der Nacht liegt er im Wasserbett, sonst bekommt er Druckstellen, weil er nicht fühlen kann, wann er sich umdrehen muss und nur den Oberkörper ohne Hilfe drehen kann.
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Im Wasserbett liegt Daniel Bögli die ganze Nacht über in derselben Position, ohne Druckstellen zu bekommen.
Daniel Bögli ist auch Leistungssportler und er will nicht von sich weisen, dass seine vielen, guten Sportergebnisse mit dem Wasserbett in Verbindung gebracht werden können. -Es ist für einen Sportler so wichtig, einen guten und ruhigen Nachtschlaf zu bekommen. Die Wärme und das Wasser des Wasserbetts entspannen meine Muskulatur, erzählt Daniel, der imponierende sportliche Leistungen vorzuweisen hat.
16mal ist er Schweizer Meister im 100 und 200 m Rollstuhlsprint geworden, wie er auch den Schweizer Rekord über diese Distanzen in den Zeiten von 14,91 Sek. für 100 Meter und 26,68 Sek. für 200 Meter hält. Zum Vergleich: der Weltrekord liegt bei 14,10 Sek. für die 100 Meter und 26,50 Sek. für 200 Meter. Bei den Paralympics 1996 in Atlanta gewann Daniel Bögli die Silbermedaille für Mannschaften, und es gab auch Silber bei der WM 1998 in Birmingham. Daniel fehlt noch eine Goldmedaille in seiner großen Sammlung von Pokalen und Medaillen, darum trainiert er hart für die Teilnahme an der WM 2002 in Frankreich und der OL 2004 in Athen.
Seit 11 Jahren betreibt Daniel Bögli “Rollstuhlsport”. -Ich habe mich recht schnell mit meinem Schicksal abgefunden und begann auf Leistungsebene zu trainieren, erzählt der sympathische Sportler, der vor dem Unfall ein exzellenter Turner war, der auf nationaler Ebene wetteiferte. Heute trainiert er 4-5mal in der Woche im Stadion in Steffisburg und auf den Wegen in der Umgebung. Außerdem betreibt er Krafttraining in seinem speziell eingerichteten Trainingsraum in der 230 qm großen, schönen Wohnung in dem modernen Gebäude aus gelben Ziegeln, wo er mit seiner Frau Barbara wohnt.
Barbara und Daniel kennen sich seit 12 Jahren und sie heirateten vor 7 Jahren. Das Wasserbett war ein Hochzeitsgeschenk von ihren Freunden und Bekannten. -Wir hatten das Wasserbett bei einem Händler gesehen und wünschten es uns, erzählt Barbara, die von Beruf mit Akupunktur und Massage zu tun hat. Sie hatte früher selbst Probleme mit dem Rücken, aber die sind heute verschwunden. Allerdings treten sie wieder auf, wenn Barbara von zu Hause fort ist, genau wie bei Daniel, der in Verbindung mit seinem Sport oft auf Reisen ist.
-Selbst wenn meine Beine gefühllos sind, so kann ich den Unterschied in den Betten sehr wohl merken. Als wir 14 Tage in Urlaub waren, habe ich das Wasserbett unbeschreiblich vermisst, denn das Hotelbett drückte mich fürchterlich, erzählt Daniel, der von seinem Sport nicht leben kann und daher einen Halbtagsjob als Hausmeister bei großen Messeausstellungen hat. Es ist auch nicht einfach, Sponsoren zu finden, aber Akva Waterbeds hat Daniel über einen Zeitraum hinweg unterstützt. Außerdem sponsert sein Arbeitgeber Beabern einen Teil der ca. 30.000 schweizer Franken im Jahr, die für Reisen, Hotelaufenthalte, Kleidung, Wartung und Material für die beiden Renn-Rollstühle sowie anderes Gerät notwendig sind.
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